Clubhaus - Neubau


FC Neusadt, der Fußballclub im Hochschwarzwald mit einer mehr als 100jährigen Tradition.



Auf dieser Seite wollen wir, der FC Neustadt, Sie über den Stand der Planung für den
Bau eines neuen Clubhauses informieren.

Zeitungsberichte vom: April 1960 SchwaBo | 13.04.2015 BZ | 26.11.2015 BZ | Bauplan 2015 |
16.01.2016 BZ

Badische Zeitung, 16. Januar 2016

Streichkonzert muss in die Verlängerung gehen
Millionen müssen im Haushalt eingespart werden, der Hauptausschuss hat es in seiner ersten Sitzung auf 675 000 Euro geschafft.

TITISEE-NEUSTADT. Obwohl die Temperaturen im großen Saal des Neustädter Feuerwehrhauses am Dienstagabend alles andere als warm waren, kamen die Mitglieder des Hauptausschusses ins Schwitzen: Zwischen drei und vier Millionen Euro sollten aus dem Haushaltsentwurf für das laufende Jahr gestrichen werden – sonst sieht Kämmerer Andreas Graf die Genehmigungsfähigkeit des Haushalts gefährdet. Nach vier Stunden Diskussion und brüten über den Zahlen waren 675000 Euro geschafft. Fortsetzung folgt kommenden Dienstag.
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Sperrvermerk fürs Stadion
Diskussionen gab es um die Planung im Jahnstadion: Für 1,8 Millionen Euro soll hier ein neues Clubhaus mit Gaststätte entstehen (die BZ berichtete). Klaus Menner (Bürgerliste) schlug vor, die Vereine mehr an den Kosten für die Wirtschaft zu beteiligen. Auch Leopold Winterhalder (Grüne) argumentierte so: "Die Stadt hat nicht die Aufgabe, Gaststätten zu bauen, sondern Schulen und Kindergärten." Diese Aussage gegen den Wunsch der drei mitgliederstärksten Vereine der Stadt sei zwar nicht populär, "muss aber aufgrund der Haushaltslage sein." Zudem würde sich seiner Meinung nach eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Vereinen ergeben. Nicht zu diskutieren sei über die Sanierung der Sanitäranlagen. Nur sie, so der Vorschlag der Grünen, für 600 000 Euro zu erneuern, wurde ebenso abgelehnt wie der Antrag von Markus Schlegel (SPD), an der vorgelegten Planung festzuhalten. Es wurde beschlossen, mit den Vereinen erneut zusammenzukommen und über ihre Beteiligung an der Gaststätte zu verhandeln – der Punkt wurde deshalb mit Sperrvermerk versehen.
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Den gesamten Bericht finden Sie unter:
Streichkonzert muss in die Verlängerung gehen (Sa, 16. Januar 2016 auf badische-zeitung.de)

So könnte das neue Clubhaus aussehen:
Ansicht OST
Clubhaus-Neubau - Ansicht OST
Ansicht NORD
Clubhaus-Neubau - Ansicht NORD
Ansicht SÜD
Clubhaus-Neubau - Ansicht SÜD
Ansicht WESTEN
Clubhaus-Neubau - Ansicht WESTEN
Ansicht INNEN
Clubhaus-Neubau - Ansicht INNEN
 

Badische Zeitung, 26. November 2015
Neues Clubhaus in greifbarer Nähe (veröffentlicht am Do, 26. November 2015 auf badische-zeitung.de)
 
Neues Clubhaus in greifbarer Nähe
Die Stadt und die beteiligten Vereine haben sich angenähert
TITISEE-NEUSTADT. Für das alte Clubhaus im Jahnstadion scheinen die Tage gezählt. Die Stadt Titisee-Neustadt und die beteiligten Vereine FC Neustadt, SV Hölzlebruck und Turnverein Neustadt haben sich laut Bürgermeister Armin Hinterseh auf einen Neubauentwurf geeinigt, der die zwei wichtigsten Anforderungen zu erfüllen scheint.
Das Raumangebot reicht den Fußballern und den Leichtathleten und für den Schulsport. Und mit den Kosten ist man bei einer Summe angekommen, mit der "man leben könnte", wie Hinterseh im BZ-Gespräch sagt. Wie hoch der Preis ist und welche Zuschüsse eine Rolle spielen könnten, hält er offen, denn der Gemeinderat beschäftigt sich am 1. Dezember mit dem Bauvorhaben und der Auftragsvergabe. Nach BZ-Informationen geht es um 1,5 bis 1,7 Millionen Euro.
Heute Abend kommt der Arbeitskreis wieder zusammen. In den bisherigen Sitzungen hat er den Raumbedarf ermittelt und über den ersten Entwürfen gebrütet. Sollten sich keine Widrigkeiten ergeben, könnte im März der Bauantrag eingereicht werden, Spatenstich könnte dann im Frühjahr sein. Welche Ausmaße das neue Clubhaus annehmen wird, ist anhand eines Schaugerüsts zu erkennen.
Aller Anfang ist groß, diese Erfahrung haben die Beteiligten offenbar reichlich gesammelt. Die erste Planung hätte mit mehreren Millionen Euro die finanziellen Möglichkeiten deutlich überstiegen. Nach einer Schlankheitskur liege man jetzt mit den Vorstellungen "praktisch nur ein paar Quadratmeter auseinander", sagt Hinterseh. Die Rede ist von einem konstruktiven Miteinander.
Hinterseh beschreibt einen Zweckbau mit einem flachen Dach. Er soll auf der Trainingswiese im Zentrum der drei Plätze errichtet werden. Der östlich gelegene Teil des Winkelbaus soll die Räume für die Sportler aufnehmen: drei Doppelkabinen mit Duschen, Umkleiden für Schiedsrichter/Sportlehrer, Vereinsbüro, Technikraum. Der westlich ausgerichtete Gebäudeteil beherbergt ein Restaurant, Bar und Seminarraum. Die Stadt tritt als Bauherrin auf, die Vereine konzentrieren sich auf das Gelände des jetzigen Clubhauses. Dessen Umkleide, für die FCN und der HSV berüchtigt und die Vereinsverantwortlichen beschämt sind, wird abgebrochen. Der Rest des Gebäudes soll als Lager für die Vereine und den Schulsport hergestellt und genutzt werden.

Am Montag, 13. April 2015 erschien folgender Bericht in der Badischen Zeitung:
Spatenstich ist 2016 möglich (So. 12.04.2015 badische-zeitung.de)

 
Clubhaus im Neustädter Jahnstadion
Spatenstich ist 2016 möglich
Wie und wann geht es weiter mit dem Clubhaus im Jahnstadion? Das war die zentrale Frage in der Hauptversammlung des FC Neustadt. Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Schindler nahm Stellung dazu und machte Hoffnung, dass sich 2016 etwas tun könnte.
TITISEE-NEUSTADT. Das Jahnstadion mit seinen teils 50 Jahre alten Anlagen und Bauten ist – wie vielfach beklagt und beschrieben – keine Anlage, die man gerne zeigt. Die beiden Umkleideräume erinnern an Käfige, die Duschen strahlen den kalten Charme der frühen 60er-Jahre aus, und die Toiletten sind selbst für hartgesottene Fußballer eine Zumutung. Aber auch das Clubhaus selbst ist zumindest energetisch ein Sanierungsfall und liegt zudem noch am Rande der gesamten Anlage. Daher wird seit langem über Abhilfe diskutiert, und vor allem die Fußballer aus Neustadt und Hölzlebruck, aber auch die Leichtathleten hoffen auf baldige Besserung.
Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Schindler bedankte sich in seiner Ansprache "für das Ertragen der spartanischen Ausstattung im Jahnstadion." Die möglichen Varianten Neubau, Teilabriss oder Sanierung wurden in der letzten Sitzung des Arbeitskreises im Herbst 2014 konkretisiert und zur Prüfung an verschiedene Architekturbüros versandt. Ergebnisse stünden noch aus, man rechne aber bald mit belastbaren Zahlen, sodass der Arbeitskreis dann erneut tagen und eine Weichenstellung vornehmen könne. Derzeit seien noch alle Optionen auf dem Tisch: Sanierung, Teilabriss oder kompletter Neubau. Auch sei die Frage noch offen, ob man auf der kleinen Wiese zentral baut, eventuell den Parkplatz mit einbezieht oder am alten Ort verbleibt. Weiter müsse berücksichtigt werden, dass das Bauvorhaben während des dann parallel laufenden Spielbetriebs verwirklicht würde. Auf jeden Fall seien die Planungsgelder im diesjährigen Haushalt eingestellt und das "Baugeld" werde nächstes Jahr bereitstehen. Daher stehe seiner Meinung nach einem Baubeginn 2016 nichts im Wege. Allerdings sei es auch erforderlich, dass hierzu konkrete Ziele mit den Vereinen vereinbart werden.
Kunstrasen marode: Kosten 110 000 Euro
Rudolf König bemerkte, dass es in Neustadt andere Projekte gebe, wie beispielsweise das Felsele oder das Freibad, bei denen es anscheinend zügiger vorangehe, und auch der Vorsitzende Arnold Löffler zeigte sich eher skeptisch, ob es bereits 2016 auf der alten "Mexikanerwiese" losgehen kann.
Doch damit wird das Thema Jahnstadion noch nicht erledigt sein, denn es gibt noch zwei andere Baustellen, die angegangen werden müssen: Löffler sprach davon, dass der kleine Kunstrasen erneuert werden muss, "wir wollen die Knochen unserer Kinder ja nicht kaputtmachen". 110 000 Euro seien erforderlich.
Und zuletzt mahnt auch der Turnverein Neustadt und hier speziell die Leichtathletikabteilung die Sanierung der Tartanbahn an. Besonders die Situation hinter den Toren in den "Sektoren" stellt sich schlimm dar: Eine schlechte Drainage sorgt für zentimeterhohe Wasserlachen. Auch an den Sprunganlagen gibt es Stolperfallen und auf der Rundbahn löst sich der obere Belag.

Die Stadt vertritt den Standpunkt, dass für den Komplex Jahnstadion eine große Lösung am sinnvollsten wäre. Der Vorteil wäre, dass dann auf Jahrzehnte hinaus "Ruhe" wäre.


Zeitungsbericht aus dem Jahre 1960 über die Planung eines Clubhauses.

Schwarzwälder Bote - April 1960.
Schwarwälder Bote
 


 

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